Bericht über Alexa vom 19.05.2020, Teil eins

Video-Projekt mildert Last des Alleinseins.

Leona Kaufmann im Gespräch mit Karl Jochum. Foto: Nadine Lang .
Ixheim: Die Idee von DRK und Fraunhofer-Institut hat sich während der Corona-Einschränkungen zu einem wahren Segen gemausert.

Fröhlich winkt Karl Jochum in die Kamera und erzählt von dem, was er an diesem Morgen schon alles zu Hause unternommen hat. „Ich habe gerade einen Besuch gemacht“, witzelt der 80-Jährige. Mit Besuch meint er natürlich das gleiche, was er in diesem Moment gerade mit Leona Kaufmann vom Quartierstreff in Ixheim des Deutschen Roten Kreuzes macht, nämlich einen Videoanruf.
Seit der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Kontaktbeschränkungen, hat auch der Quartierstreff in den Breitwiesen geschlossen und die Senioren, die bislang regelmäßig zum Mittagessen oder zum Zusammensein kamen, verbringen ihre Zeit im eigenen Zuhause, ohne Gesellschaft. „Ich fühle mich wie im Gefängnis“, erzählt er Leona Kaufmann und es ist ihm trotz allen Witzes anzumerken, dass nicht nur Flachs in der Aussage liegt. „Aber das Kästchen ist für uns das Allerbeste, das es gibt“, erklärt er wieder strahlend und erzählt von seinem 80. Geburtstag einige Tage zuvor, an dem er zwar niemanden persönlich sehen konnte, dafür aber alle per Videoanruf an ihn gedacht und ihm darüber gratuliert haben.

Fortsetzung des Berichtes: Aktuelles vom 19.05.2020, Teil zwei.